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Kokosblütenzucker

Der neue Hype unter den gesunden Zuckeralternativen: Kokosblütenzucker. Er überzeugt mit einem leckeren Geschmack, der leicht an Karamell erinnert, sowie seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Erfahre mehr:

Was ist Kokosblütenzucker?

Kokosblütenzucker, oder auch Kokoszucker genannt, ist ein spezieller Palmzucker, der aus dem Blütensaft der Kokospalme gewonnen wird.

Kokosblütenzucker als gesunder Zuckerersatz

Bereits während der Kolonialzeit bediente man sich in Indonesien des süßen Blütensafts der Kokospalme – am besten schmeckte er halb gegoren. Heute wird dieses Kokosprodukt zu einem Zucker verarbeitet, der unter Kennern immer beliebter wird – zu Recht: Kokosblütenzucker ist eine gesunde Alternative zum herkömmlichen Haushaltszucker. Und nicht nur das: Auch im Vergleich zu anderen natürlichen Süßungsmitteln oder Zuckeraustauschstoffen kann er dank seiner gesunden Eigenschaften und der nachhaltigen Herkunft mühelos an der Spitze mithalten.

Wie wird Kokosblütenzucker hergestellt?

Geerntet und produziert wird Kokoszucker in tropischen Gebieten, etwa in Thailand oder in Indonesien. Hier ist die Zuckergewinnung seit vielen Jahrhunderten ein traditionelles Handwerk.

Um der Kokospalme den wertvollen Saft zu entlocken, werden, bevor sich die Kokosblüten vollständig entwickelt haben, zunächst die Blütenstände der Kokospalme abgebunden. Mit leichten Schlägen auf die Bündel entstehen in den folgenden Tagen feine Verletzungen innerhalb des Blütenstands, was den Blütensaft zum Fließen anregt. Zudem neigen sich davon die Blütenstände, was für die spätere Ernte wichtig ist. Nach mehreren Wochen werden dann die Spitzen der zusammengebundenen Blütenstände angeschnitten. Etwa 4 Liter pro Tag lassen sich so von jeder Palme ernten – und das etwa 50 Jahre lang.

Der Saft wird dann gefiltert und über offenem Feuer etwa 4 Stunden lang eingekocht bis er kristallisiert. Das fertige Kokosprodukt kommt dann als unraffinierter Kristallzucker oder als Kokosblütensirup in den Handel.

Und wie schmeckt Kokosblütenzucker? Die gesunde Süße überzeugt mit einem erstaunlich guten Geschmack, der leicht an Karamell erinnert – von Kokos keine Spur. So eignet sich das Süßungsmittel ohne einen aufdringlichen Eigengeschmack für alle möglichen Speisen.

Nachhaltigkeit

Kokosblütenzucker ist per se nachhaltig, da für die Produktion die Kokospalmen nicht gefällt werden müssen. Die Ernte des Kokossafts ist über das ganze Jahr möglich.

Beim Kauf von Kokosblütenzucker sollte man dennoch darauf achten, ein nachhaltiges Bio-Produkt zu erwerben. Leider gibt es auch Kokoszucker zu kaufen, der mit anderen Zuckersorten gestreckt ist, etwa dem wesentlich preiswerteren Rohrzucker. Bei hochwertigen Kokosprodukten sind die Inhaltsstoffe genau aufgelistet. Sind sie mit dem Biosiegel ausgezeichnet, damit gentechnisch naturbelassen, liefern sie so alle Vorteile des reinen Produkts.

Warum Kokosblütenzucker gesund ist

Kokosblütenzucker hat einen sehr niedrigen glykämischen Index (GI) von 35. Der glykämische Index eines Lebensmittels bestimmt dessen Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Wert senken ebenfalls das Risiko für Diabetes. Zudem enthält Kokoszucker viele wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Magnesium, Zink, Bor, Kupfer oder Schwefel.

Gesünder als viele andere Süßungsmittel ist Kokosblütenzucker allemal, außerdem ist erfür Diabetiker geeignet. Allerdings sollte man den Zucker auf dem Speiseplan generell möglichst geringhalten und so den Genuss dieses gesunden Kokosprodukts nicht übertreiben.

Wo bekommt man Kokosblütenzucker?

Kokoszucker kann in sehr gut sortierten Lebensmittelläden oder im Reformhaus erworben werden. Meist ist hier ein teurer Bio-Kokosblütenzucker im Angebot. Billige Varianten des Zuckers sollte man besser nicht kaufen; dabei handelt es sich in den meisten Fällen um eine mit anderen Zuckersorten versetzte Ware.

Wer auf Nummer sichergehen möchte, bestellt online: Verfügbar bei vitafy ist etwa Dr. Goerg Kokosblütenzucker und Kokosblütensirup sowie Produkte von Kulau, Lotao oder Amanprana – all naturrein und mit Bio-Siegel.

Wie verwendet man Kokosblütenzucker?

Kokosblütenzucker ist für alle Speisen und Getränke geeignet, die sonst mit herkömmlichem Kristallzucker gesüßt werden. Besonders bei Cocktails ist diese exklusive Zuckersorte sehr beliebt, da sie einen sehr niedrigen Schmelzpunkt hat. Ebenfalls süße Aufläufe gelingen mit Kokoszucker sehr gut.

Doch auch würzigen Gerichten verleiht Kokosblütenzucker eine ganz besondere Note. So eignet sich das feine Süßungsmittel hervorragend für Marinaden. Risotto-Freunde könnten so im Herbst eine schmackhafte Variante mit Kürbis und Kokoszucker-Curry ausprobieren. Sehr lecker ist auch marinierter Lachs mit Erdnusssoße: Hierzu wird der Fisch bereits am Vortag in eine Marinade aus Zitronensaft, Kokoszucker und Meersalz gelegt.

Backen mit Kokosblütenzucker

Ob es nun um ein Rezept für Schokomuffins mit Schokostückchen geht, Low CarbBananen Muffins, Erdnussbutter Schoko Brownies oder auch Biskuitschnecken für den Kindergeburtstag – das Backen mit Kokosblütenzucker macht bereits genauso viel Spaß wie der gesündere Verzehr der fertigen Backware.

Zuckeralternativen im Vergleich

Laut einer Studie von 2016 der Verbraucherzentrale Hamburg konsumieren die Deutschen etwa 36 Kilogramm Zucker pro Jahr; nur etwa die Hälfte sollte es sein, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). 

Es ist also ratsam, den Konsum von Haushaltszucker zu reduzieren, um Übergewicht mit all seinen bekannten Folgen zu vermeiden. Verschiedene Zuckeralternativen können dabei helfen. Denn der Verzehr von Lebensmitteln und Getränken, die anstelle von Zucker Zuckerersatzstoffe enthalten, bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel nach ihrem Verzehr weniger stark ansteigt als beim Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken. Doch was hat es mit den unterschiedlichen Zuckerarten und -alternativen auf sich?

Der raffinierte Zweifachzucker Saccharose besteht aus Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) und wird aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen. Auch bekannt als Rübenzucker oder Rohrzucker kommt er als Kandis, Hagel-, Puder- oder Kristallzucker in unsere Küchen. Um einen gesunden Zuckerersatz handelt es sich also weder bei Rohr- noch bei Rübenzucker. Die darin enthaltene Fructose wird vom Körper wesentlich schneller in Fett umgewandelt als Glucose und macht dabei noch nicht einmal satt.

Honig besteht zwar ebenfalls aus Glucose und Fructose, ist jedoch unraffiniert und beinhaltet außer einigen Mineralstoffen auch noch Enzyme. In Maßen genossen ist Bio Honig somit durchaus gesünder als herkömmlicher Haushaltszucker, kann jedoch mit einem Gehalt an Zucker von etwa 80 Prozent mit anderen Zuckeralternativen nicht mithalten.

Eingedickter Saft aus Agaven, bekannt als Agavensirup, besteht aber hauptsächlich aus Fructose und hat somit eine sehr hohe Süßkraft.

Stevia ist ein Zuckeraustauschstoff, wie auch Xylit oder Xylitol. Anders als Süßstoffe wie Aspartam liegen bei der Gewinnung von Zuckeraustauschstoffen natürliche Rohstoffe zugrunde. Bei allen Zuckeraustauschstoffen handelt es sich um Zuckeralkohole, die deutlich weniger Kalorien als natürliche Süßungsmittel aufweisen und die keinen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben.