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Kokosöl

Kokosöl enthält eine Menge an hochwertigen Inhaltsstoffen und kann nicht nur in der Küche, sondern auch für die Körperpflege verwendet werden. Erfahre Wissenswerte über Kokosöl und tu dir selbst was Gutes:

Was ist Kokosöl?

Kokosöl-Kokosnuss Kokosöl oder Kokosnussöl ist ein Öl, das aus dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss (Cocos nucifera) gewonnen wird. Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme, die im Tropengürtel – also in Südostasien, aber auch in Afrika und Südamerika - angebaut wird. Kokospalmen werden seit über 3000 Jahren kultiviert. Oft werden Affen dazu dressiert, die Nüsse von den langen Stämmen zu holen. Genau genommen ist die Kokosnuss keine Nuss, sondern eine Steinfrucht, ebenso wie Pfirsich, Olive und Sauerkirsche.

Kokosöl enthält bis zu 90 Prozent gesättigte Fette und ist wie Butter bei Raumtemperatur fest, es schmilzt bei ungefähr 23° bis 26° C. Dabei nimmt es viel Schmelzwärme auf und erzeugt dadurch einen Kühleffekt, den man zum Beispiel vom Eiskonfekt kennt.

Im Unterschied zu Butter enthält es aber weder Wasser, Eiweiß oder Milchzucker, wodurch es sehr hitzebeständig ist und sich dadurch gut zum Braten und Frittieren eignet. Es riecht normalerweise mild, leicht nach Wachs und besitzt eine dezente Kokosnote.

Herstellung von Kokosöl

Es gibt verschiedene Verfahren, um Kokosöl herzustellen. Ausgangspunkt ist das zerkleinerte Fruchtfleisch, das auch als "Kopra" bezeichnet wird. Der Name stammt von dem Wort koppara aus dem Malayalam, einer in Indien gesprochenen Sprache, und bedeutet „getrocknete Kokosnuss“.

Beim traditionellen Trockenverfahren wird das zerkleinerte Fruchtfleisch in der Sonne oder in Öfen getrocknet, um das Wasser zu entfernen, und dann in Ölmühlen ausgepresst.

Industrielle Verfahren nutzen Mittel wie Raffinierung, Hitze und Destillation, um einen möglichst hohen Anteil an Öl zu gewinnen.

Wurde das Kopra länger gelagert, nimmt die Qualität riech- und schmeckbar ab: Die sogenannten Lipasen, Enzyme, die dem menschlichen Körper auch bei der Verdauung wichtige Dienste leisten, spalten von Fetten freie Fettsäuren ab. Die Folge: Das Kokosöl riecht und schmeckt ranzig. Durch Desodorierung werden diese unerwünschten Noten entfernt, so dass letztendlich ein geschmacksneutrales Öl entsteht, das lange haltbar ist. Abschließend wird es gebleicht und chemisch gehärtet bzw. mit anderen Fetten vermischt. Das Endprodukt wird oft als "Kokosfett" bezeichnet, hat einen höheren Schmelzpunkt und wird in Form von Tafeln oder Blöcken verkauft. Es enthält nur noch wenige Nährstoffe des Fruchtfleisches.

Bio-Kokosöl - Virgin Coconut Oil

Kokosöl-vitafy-essentials Beim modernen und schonenderen Nassverfahren wird das Öl aus dem frischen Fruchtfleisch direkt gepresst. Dabei entsteht eine Emulsion aus Wasser und Öl, die durch Zentrifugieren oder andere Verfahren wie Kühlen oder vorsichtiges Erwärmen aufgebrochen wird. Im Handel wird diese Qualität oft als "Bio-Kokosöl" oder "Virgin Coconut Oil" (VCO) bezeichnet. Wenn das Öl nicht über 40 °C erwärmt wurde, spricht man auch von “Rohkost”. Der Zusatz "nativ" bezeichnet eine besonders hohe Qualität, bei der das Öl kaltgepresst und naturbelassen ist, um alle Inhaltsstoffe zu erhalten. Die Aufbewahrung im Kühlschrank oder an einem lichtgeschützten Ort bewahrt die Qualität des Öls am besten.

vitafy bietet hier ein breites Angebot an Kokosöl in Bio- und Fair-Trade-Qualität.

Inhaltsstoffe von Kokosöl

Kokosöl besteht zu 90 % aus Fett und enthält dabei vor allem Fettsäuren mittlerer Kettenlänge – auch als Medium Chain Triglycerides bekannt, sogenannte MCT. Im Gegensatz zu langkettigen Fettsäuren kann der Körper diese mittelkettigen Fettsäuren rasch aufspalten und zur Leber transportieren, wo sie schnell abgebaut werden. Leistungssportler nutzen diese Eigenschaften gerne aus und reiben sich mit Kokosöl ein, um ihren Körper mit schnell verfügbaren mittelkettigen Fettsäuren zu versorgen.

Laurinsäure

Die wichtigste im Kokosöl enthaltene Fettsäure ist neben Capryl-, Caprin- und Myristinsäure die Laurinsäure. Kokosöl kann einen Laurinsäuren-Gehalt von bis zu 46 % aufzeigen, weshalb es zu den Laurinölen gehört.  

Laurinsäure hat verschiedene positive Eigenschaften: So wirkt sie antimikrobiell, gegen Bakterien, Viren und Pilze. Sie durchdringt die schützende Lipidmembran von Bakterien und Viren und löst diese von innen auf. Als quasi natürliches Insektizid auf die Haut aufgetragen, wehrt Kokosöl auch Zecken ab, da dessen Geruch die Plagegeister davon abhält, sich in die menschliche Haut zu beißen. Kokosöl wirkt auch bei den vierbeinigen Freunden des Menschen - Hund und Katze - als Zeckenschutz.

Weiter kommt die Laurinsäure im Kokosöl auch bei der Herstellung von Shampoos, Rasierseife, Sonnenschutzcreme und After-Sun-Produkten, Bade- und Massageölen sowie Cremes und Seifen zum Einsatz, denn es besitzt eine feuchtigkeitsspendende und kühlende Wirkung. Es dringt kaum in die Haut ein und hilft dadurch gegen Austrocknung.

Kochen und Backen mit Kokosöl

Kochen-mit-Kokosöl Kokosöl ist gerade in der veganen Küche oder bei Clean-Eating eine gesunde Alternative zu tierischem Fett. So lässt sich zum Beispiel Butter beim Backen ganz einfach durch Kokosöl ersetzen. Da es ergiebiger als Butter ist, braucht man davon auch weniger. Außerdem werden Kuchen mit Kokosöl auch schnittfester. Und asiatischen Rezepten verleiht es mit seinem dezent nussigen Aroma einen typischen Geschmack der Tropen.