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Arginin

Unter allen Aminosäuren, die für die wichtigen Stoffwechselprozesse zuständig sind, wird Arginin eine besonders wichtige Funktion zugewiesen. Erfahre mehr darüber:

Arginin - eine besondere Aminosäure

Arginin oder L-Arginin gehört zu den eiweißbildenden (proteinogenen) Aminosäuren. Sie ist semi-essentiell, kann also vom Menschen selbst gebildet werden. In bestimmten Lebensphasen, wie beispielsweise während einer Schwangerschaft, in Wachstumsphasen, im Säuglingsalter oder bei starker körperlicher Belastung kann Arginin essentiell werden, da sie nicht mehr ausreichend vom Körper selbst synthetisiert werden kann. Dann muss die Arginin Aufnahme über die Nahrung oder bestimmte Supplemente erfolgen. Obwohl Arginin eine Aminosäure ist, gehört es chemisch betrachtet zu den Basen. Der Name kommt aus dem Lateinischen "argentum" für Silber, denn Arginin wurde das erste Mal als Silbersalz aus Lupinensamen isoliert. Arginin selbst enthält allerdings kein Silber.

Was bewirkt Arginin im menschlichen Organismus?

Unter allen Aminosäuren, die im menschlichen Körper an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt sind, hat Arginin eine besonders wichtige Funktion, denn sie bildet vor allem einen großen Anteil an Stickstoffmonoxid (chemische Formel: NO). Arginin ist auch an der körpereigenen Biosynthese von Kreatin beteiligt.

Welche Lebensmittel enthalten besonders viel Arginin?

Die besten Arginin-Quellen auf tierischer Basis sind vor allem Schweine- und Hühnerfleisch. Garnelen und Meeresfrüchte enthalten ebenfalls größere Mengen dieser Aminosäure. Da Arginin aber wasserlöslich ist, geht ein Teil beim Kochen oder Garen verloren. Deshalb ist eine möglichst schonende Zubereitung der Lebensmittel wichtig, um den Arginin-Gehalt zu erhalten.

Obst und Gemüse enthalten hingegen kaum oder kein Arginin und sind daher in dieser Hinsicht nicht wichtig für die Versorgung. Nüsse und Hülsenfrüchte sind allerdings wertvolle L-Arginin-Lieferanten. Vor allem Erdnüsse, Walnüsse und Pinienkerne enthalten viel Arginin. Aber auch Weizenkeime und Sojabohnen sind hier zu nennen,Spitzenreiter sind allerdings Kürbiskerne. Wie so oft bildet auch hier eine ausgewogene Ernährung die beste Basis für die tägliche Versorgung mit Arginin. Wer allerdings die Menge erhöhen möchte, ohne gleichzeitig mehr Fett und Kohlenhydrate zu essen, kann zu verschiedenen Supplementen greifen.

Wie wird Arginin künstlich hergestellt?

Zwei verschiedene Sorten von Arginin-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln sind momentan erhältlich: Arginin-Base und Arginin-Hydrochlorid. Wie die ergänzende Bezeichnung andeutet, unterscheiden sie sich durch den pH-Wert: Ersteres ist basischund letzteres sauer. Dieser Unterschied spiegelt sich auch in der Reinheit wider - und mitunter auch im Herstellungsverfahren: Arginin-Base wird durch Fermentation hergestellt, während bei der Herstellung von Arginin-Hydrochlorid neben der Fermentation auch die chemische Extraktion zum Einsatz kommt.

Arginin-Base

Arginin-Base wird durch Fermentation hergestellt. Als Basis dient vor allem Weizen, daher ist Arginin-Base rein pflanzlich und somit auch für Veganer geeignet. Arginin-Base hat einen pH-Wert zwischen 10,5 und 12, der für den menschlichen Organismus unbedenklich ist. Arginin-Base hat einen ziemlich hohen Reinheitsgrad: Es besteht zwischen 98,5 und 100% aus L-Arginin. Arginin-Base löst sich nur langsam in Wasser und hat einen schwach fischartigen Geruch beziehungsweise Geschmack.

Arginin-Hydrochlorid

Arginin-Hydrochlorid oder kurz Arginin-HCL enthält Salzsäure, um die Löslichkeit und dadurch die Aufnahmefähigkeit zu verbessern, was bei pharmazeutischen Produkten allerdings nicht ungewöhnlich ist. Arginin-Hydrochlorid hat einen festgelegten pH-Wert von 6 bis 6,5. Der L-Arginin Anteil beträgt aber nur zwischen 65% und 85%.

Arginin-Hydrochlorid wird zum einen aus L-Arginin hergestellt, welches durch Fermentation gewonnen wurde. Bei der chemischen Extraktion durch Hydrolyse hingegen dienen meistens Entenfedern als Quelle, häufig aber auch tierische oder sogar menschliche Haare. Das ist nicht nur unappetitlich, sondern diese können auch durch Rückstände wie Schwermetalle und Arzneimittel belastet sein. Wer sichergehen will, dass ein Arginin-HCL-haltiges Produkt nicht solchen Ursprungs ist, sollte die Herstellerangaben genau studieren. Reines L-Arginin-HCL riecht und schmeckt neutraler als die basische Variante.

In welcher Form ist Arginin als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich?

Arginin wird hauptsächlich in Form von Kapseln oder Tabletten, aber auch als Pulver angeboten. Letzteres wird am besten in Wasser oder Fruchtsaft aufgelöst. Daneben ist es

auch in pflanzlichen Proteinpulvern enthalten, die aus Erbsen, Lupinen, Hanf oder Reis hergestellt werden.

Was muss man bei der Einnahme von Arginin beachten?

Grundsätzlich ist die Zeit frühmorgens nach dem Aufstehen gut geeignet, um Arginin einzunehmen. Für Sportler und Bodybuilder empfiehlt es sich zusätzlich auch vor dem Training. Oft wird eine tägliche Menge von 1 bis 2 Gramm Arginin angegeben. Genauere Angaben sind in der Regel auf der Produktpackung aufgedruckt. Wer rezeptpflichtige Medikamente einnimmt, sollte unbedingt mit seinem Arzt sprechen, um Nebenwirkungen, die durch die Kombination mit Arginin-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln auftreten können, zu vermeiden.