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Die 5 beliebtesten Fastenmethoden

Fastenmethode

Die Fastenzeit steht wieder vor der Tür. Gerade in der Zeit vor Ostern wollen viele Ihrem Körper etwas Gutes tun und verzichten auf gewisse Laster. Für den Fall, dass auch du an einer Fastenkur interessiert bist, haben wir dir in diesem Artikel einem paar interessante Methoden zusammengefasst.

1. Heilfasten nach Buchinger

Das Heilfasten nach Buchinger gehört zu den ältesten Methoden und beschreibt eine reine Trinkkur. Zunächst wird der Körper mit einem Entlastungstag, an dem man ausschließlich leichte Kost zu sich nimmt, auf die Fastenzeit vorbereitet. Während der anschließenden Dauer der Kur, die mindestens 5 Tage betragen sollte, darfst du dann ausschließlich Flüssigkeiten wie Tee, Gemüsebrühe oder verdünnte Säfte zu dir nehmen. Des Weiteren ist täglicher Sport fester Bestandteil der Fastenmethode nach Buchinger. Nach der Woche solltest du deinen Stoffwechsel durch bewusstes Essen langsam wieder in Gang bringen. Hier haben wir dir 10 goldene Regeln zusammengestellt, wie du die Fastenkur durchziehst.

Vorteile:

  • Fettabbau
  • Ausschüttung von Serotonin im Gehirn (Das "Glücklichmacher"-Hormon)

Nachteile:

  • Muskelverlust aufgrund von Eiweißmangel
  • Stoffwechsel wird lahmgelegt, also nicht als dauerhafte Ernährungsform geeignet

2. Suppenfasten/Saftfasten

fastenmethode
 

Beim Suppen- bzw. Saftfasten musst du ebenfalls auf feste Nahrung verzichtet. Im Vergleich zum Heilfasten nach Buchinger versorgen die Suppen und Säfte deinen Körper aber mit deutlich mehr Nährstoffen. Optimal ist hier eine Zeitspanne von 10 Tagen, in denen du dreimal täglich 1-2 Teller Gemüsesuppe oder Obstsäfte zu dir nimmst.

Vorteile:

  • einfache Handhabung: Suppen lassen sich sehr gut vorkochen
  • Fettabbau
  • Nährstoffreiche und damit gesundheitlich kaum bedenkliche Fastenkur

Nachteile:

  • Muskelverlust
  • Jojo-Effekt bei falscher Ernährungsumstellung nach der Kur

3. Fasten mit Obst und Gemüse

Ähnlich wie beim Suppen- oder Saftfasten darfst du bei dieser Methode ebenfalls nur auf Obst und Gemüse zurückgreifen. Bei der Zubereitung hast du jedoch vielseitige Möglichkeiten, da diese Fastenkur nicht auf Flüssigkeiten beruht. Achten solltest du aber darauf, dass du das Obst und Gemüse möglichst unverarbeitet konsumierst. Zudem solltest du dir deinen Bauch nicht zu voll schlagen. Zwar isst man „nur“ Gemüse und Obst, allerdings gilt während der 1-2 Wochen Fastenzeit der Grundsatz: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Vorteile:

  • geringeres Hunger- bzw. Verzichtgefühl, da feste Nahrung gegessen werden darf
  • Fettabbau
  • Nährstoffreiche und damit gesundheitlich kaum bedenkliche Fastenkur

Nachteile:

  • Muskelverlust
  • ggf. Magenprobleme bei schwer verdaulicher Rohkost

4. Fastenkuren mit Milch und Semmeln (nach Franz Xaver Mayr)

Die Milch-Semmel-Kur nach Mayr dient in erster Linie zur Säuberung des Darms. In der Regel gehen den 2-4 Wochen der Kur bereits 2 Wochen des Teefastens nach Mayr voraus. Wie der Name schon sagt, nimmst du in dieser Zeit neben Tee ausschließlich Milch und Semmeln zu dir. Dabei ist zu beachten, dass du nicht nach Belieben essen und trinken solltest. Vielmehr soll man durch bewusstes Kauen einen neuen Bezug zum Essen bekommen. So solltest du immer nur kleine Stückchen der Semmel kauen und mit je einem Löffel Milch vermengen, bis sich ein erstes Sättigungsgefühl einstellt. Mehr Infos zur Kur findest du hier.

Vorteile:

  • Fettabbau
  • kaum gesundheitliche Bedenken

Nachteile:

  • Muskelverlust
  • viel Disziplin durch lange Dauer der Kur erforderlich

5. Intermittent Fasting

Beim Intermittent Fasting musst du nicht auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Vielmehr geht es darum, dass du genaue Zeiträume einhältst, in denen du essen darfst. Eine Möglichkeit ist es beispielsweise, den Tag so zu untergliedern, dass du 16 Stunden lang keine feste Nahrung zu dir nimmst und anschließend deinen Kalorienbedarf in den verbleibenden 8 Stunden deckst. Eine ausführliche Beschreibung dieser Fastenmethode findest du in unserem Magazin unter diesem Link.

Fazit:
Abschließend kann man sagen, dass jede der vorgestellten Fastenmethoden dich vor allem in Sachen Disziplin fordern wird. Letztendlich tust du es aber für dich und deinen Körper, der es dir danken wird und das gute Gefühl während und vor allem nach der Fastenzeit ist einfach unbezahlbar.

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