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Fit und aktiv durch den Herbst

Warum kann es nicht das ganze Jahr über Sommer sein? – Diese Frage stellen wir uns meist, wenn der Herbst die grünen Blätter an den Bäumen in leuchtendes Rot und Gelb verwandelt. Auch wenn wir nun vorerst von lästigen Mücken und heißen, Schlaf raubenden Sommernächten verschont bleiben, wissen wir doch, dass starke Temperaturschwankungen, Regen und kürzer werdende Tage unser Leben zur Herbstzeit nicht gerade einfacher gestalten. Besonders wenn die erste Erkältungs- und Grippewelle im Freundeskreis und in der Arbeit ausbricht, wird uns klar, dass es allerhöchste Zeit ist, uns für die kalte Jahreszeit zu wappnen. Unsere Ernährungswissenschaftlerin Vroni gibt dir in diesem Beitrag einfache Tipps, wie du energiegeladen, stressresistent und gesund durch den Herbst kommst, ganz nach dem Motto „Herbstblues – nicht mit mir!“.

Interview mit Ernährungswissenschaftlerin Vroni

Welche einfachen Maßnahmen kann man in sein tägliches Leben integrieren, um Herbst und Winter gesund und aktiv zu meistern?

Für ein starkes Immunsystem empfehle ich einen erholsamen Schlaf, denn in der Nacht wird das Stresshormon Cortison mit seiner Killerwirkung auf unsere Abwehrkräfte nur in sehr geringen Mengen ausgeschüttet. Achtet darauf, dass sich die Raumtemperatur in eurem Schlafzimmer zwischen 16 und 18 Grad bewegt. Im Schlafzimmer sollte es weder zu kalt noch zu warm sein. Ist es zu kalt, sind unsere Muskeln dauerhaft unter Spannung, ist es zu warm, schwitzen wir. Beide Zustände sorgen nicht für ein energieaufladendes Nachterlebnis. Doch nicht nur Schlaf fördert die Funktion unseres Immunsystems, sondern auch regelmäßige Saunagänge. Der Körper reagiert auf Saunabesuche mit der Aktivierung von Abwehrzellen, der Erweiterung von Blutgefäßen und Erhöhung der Herz- und Atemfrequenz. Neben schlafen und saunieren trägt auch sportliche Aktivität an der frischen Luft zu starken Abwehrkräften bei.

Warum ist es so wichtig, im Herbst viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen?

Speziell an sonnigen Tagen erhöhen wir durch Outdoor-Aktivitäten die körpereigene Produktion von Vitamin D, was einem häufig in kalten Jahreszeiten auftretenden Vitamin-D-Mangel entgegenwirkt. Vitamin D sorgt für eine normale Funktion des Immunsystems – ein Must-have für den Herbst. Sportliche Betätigung an der frischen Luft in Form von beispielsweise Radfahren, Joggen oder Spazierengehen sorgt jedoch nicht nur ausschließlich für starke Abwehrkräfte, sondern auch für gute Laune. Ein Mangel an Licht bewirkt nämlich die Herunterregulierung von Serotonin, ein Hormon, das unter anderem aktivierend und stimmungsaufhellend wirkt. Deshalb mein Tipp an euch: Raus an die frische Luft für mehr positive Lebensenergie und Glücksmomente!

Was kann man gegen schlechte Laune im Herbst sonst noch unternehmen?

Das A und O gegen Stimmungsschwankungen sind soziale Kontakte und geistige Anregungen. Auch wenn es im Herbst häufig regnet und wir wenig Lust verspüren, den Weg nach draußen zu wagen, ist es dennoch wichtig, ausreichend Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Gespräche, Lachen und gutes Essen sind das beste Allheilmittel gegen schlechte Laune. Auch ein spannendes Buch in Kombination mit einem wohltuenden Bad helfen uns an so manchen tristen Tagen die Zeit zu überbrücken. Die Herbst- und Winterzeit eignet sich zudem sehr gut dafür, Herausforderungen zu bewältigen, die man sich schon lange vorgenommen hat, wie etwa das Rauchen aufzuhören oder sich gesünder zu ernähren.

Wie gestalten wir unsere tägliche Ernährung für mehr Gesundheit und ein starkes Immunsystem?

Unsere Immunzellen sind von vielen verschiedenen Nährstoffen abhängig, im speziellen von Vitaminen und Mineralstoffen. Eisen, Kupfer, Zink und Selen sowie Folat, Vitamin A, B6, B12, C und D tragen zu einem normalen Immunsystem bei. Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung, insbesondere drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst, versorgen uns mit diesen essentiellen Nahrungsbestandteilen. Vor allem grüne Gemüsesorten wie etwa Spinat, Broccoli, Rosen- und Grünkohl als auch schwarze Johannisbeeren, Goji-Beeren und Sanddorn unterstützen unsere Abwehrkräfte, da sie gute Vitamin-C-, Folat- und Eisenlieferanten sind. Neben leckeren Pflanzenölen, wie Raps-, Traubenkern-, Distel- oder Olivenöl, versorgen uns auch Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln mit dem Antioxidans Vitamin E, welches ein normal funktionierendes Immunsystem erhält.

Welchen ganz persönlichen Tipp hast du für unsere Kunden, Veronika?

Vergesst die Orange – eine wahrhaftige Vitamin-C-Bombe ist die Camu Camu, sie enthält 30 bis 50 Mal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Der Camu Camu-Strauch ist im westlichen Amazonasgebiet, vor allem in Peru, heimisch. Die Camu Camu stellt die Pflanze mit dem weltweit höchsten Vitamin-C-Gehalt dar und ist deshalb ein äußerst beliebtes Produkt für die kalte Jahreszeit. Im Handel wird sie meist als Pulver oder in Kapselform verkauft. Als Pulver kannst du Camu Camu in Smoothies, Säfte, Müsli oder Eiweißshakes geben. Dabei sollte eine Menge von 2–3 Gramm, das entspricht etwa einem halben Teelöffel, nicht überschritten werden.

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